Die 5 häufigsten Schönheitsoperationen bei Männern

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Immer mehr Männer entscheiden sich für eine Schönheitsoperation. Doch welche Behandlungen lassen sie am häufigsten durchführen?

Die 5 häufigsten Schönheitsoperationen bei Männern
Die 5 häufigsten Schönheitsoperationen bei Männern

Wie viele Männer sich Jahr für Jahr beim plastisch-ästhetischen Chirurgen vorstellen, ist schwer zu sagen, weil es an entsprechendem Zahlenmaterial fehlt. Schätzungen zufolge dürften es aber um die 85.000 sein – Tendenz steigend.

1. Fettabsaugung

Die meisten Männer, die zum Schönheitschirurgen gehen, stört ihr Hüftgold, das sich trotz diverser Diäten und Sport nicht beseitigen lässt. Die klassische Methode ist die Vibrations-Liposuktion: Dabei injiziert der Arzt rund drei bis sechs Liter eines stark verdünnten Tumeszenz-Lokalanästhetikums in die zu behandelnden Stellen, um die Fettzellen leichter lösen zu können. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit saugt der Chirurg das Fett über eine Vibrationskanüle ab.

Nach der OP trägt der Patient ein Stützmieder, um die Körperformung zu regulieren, und ist nach ein paar Tagen wieder gesellschaftsfähig. Zwar kommen einmal abgesaugte Fettdepots nicht wieder, aber um die Bildung weiterer Fettzellen an anderen Stellen zu vermeiden, ist eine gesunde Lebensweise mit einer kalorienarmen Ernährung und viel Sport auch nach der Fettabsaugung wichtig.  

2. Lidstraffung

Alterungsbedingte Veränderungen am Auge oder angeborene Schlupflider können Männer wie Frauen müde und abgeschlagen aussehen lassen. Wer das nicht akzeptieren möchte, kann nur durch eine Operation eine Veränderung bewirken, da Kosmetika in diesem Fall kaum helfen.

Bei der Lidstraffung entfernt der Arzt überschüssiges Haut- und Fettgewebe mit narbensparenden Schnitttechniken. Erfahrenen Chirurgen gelingt es meist, die Narben unauffällig zu platzieren, so dass natürliche Ergebnisse erzielt werden. Häufig kommt es im Anschluss zu leichten Schmerzen, Schwellungen und Blutergüssen, die aber rasch abklingen. Danach sind störende Falten oder geschwollene Tränensäcke Vergangenheit. 

3. Nasenkorrektur

Die Nase prägt das Erscheinungsbild eines Mannes maßgeblich mit, besetzt sie doch eine exponierte Stelle im Gesicht. Deshalb werden Nasenformen, die nicht zum Gesicht passen, oft als unharmonisch und störend empfunden.

In etwa zwei bis drei Stunden modelliert der Chirurg die Nase nach den Vorstellungen des Patienten und achtet dabei natürlich auch auf ihren Funktionserhalt. Im Anschluss setzt er Tamponaden ein, die sich nach zwei bis vier Tagen auflösen. Außerdem sorgt ein Gips dafür, dass die Nase gut verheilt und ihre neue Form behält. Nach sechs Monaten ist das endgültige Resultat der Operation zu sehen.

4. Brustverkleinerung

Auch die Brust treibt so manchen Mann in die chirurgische Praxis. Grund ist die Gynäkomastie, eine Krankheit, die durch Hormonstörungen oder Medikamente entstehen kann und das Fettgewebe oder das Brustdüsengewebe der Brust vermehrt.

Um die Brust wieder männlicher wirken zu lassen, nutzt der Chirurg entweder eine Fettabsaugung oder arbeitet mit bestimmten Schnitttechniken. Ob in Ihrem Fall eine Operation sinnvoll ist oder Hoffnung besteht, dass sich die Formveränderungen der Brust von selbst zurückbilden, besprechen Sie am besten mit Ihrem Facharzt.

5. Botoxbehandlung

Platz Fünf der häufigsten Schönheitsoperationen bei Männern nimmt die Botoxbehandlung ein. Zwar gehören Falten zum Älterwerden, aber zu tiefe Ausprägungen können dem Gesicht seine dynamische Frische nehmen.

Botox eignet sich besonders, um Stirn- oder Augenfalten zu behandeln. Die Muskeln, die durch ihre Kontraktion zur Faltenentstehung beitragen, werden gelähmt, wodurch sich die Haut glättet. Die Wirkung hält mindestens drei bis sechs Monate an. Mögliche Alternativen sind Hyaluronsäure und Eigenfett, die zu den Fillermethoden zählen und Falten unterspritzen. Bei einem Beratungsgespräch in der Facharztpraxis erfahren Sie, welche Methode in Ihrem individuellen Fall am erfolgversprechendsten ist.

VDÄPC - Ästhetisch-Plastische Chirurgen

Unsere Arztsuche stellt Ihnen Mitglieder der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen vor.

Prof. Dr. med. Ernst Magnus NoahProf. Dr. med. Ernst Magnus Noah

 

 

 

 

 

 

  • Seit 1999 Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie
  • Spezialist für Brustoperationen, Hautstraffungen und Fettabsaugung
  • Präsident der VDÄPC von 2014 bis 2016
  • Erweiterter Vorstand der DGPRÄC von 2014 bis 2016
  • Seit 2012 Vorstand der Easaps, European Association of societies of aesthetic plastic surgery
  • Leiter der Noahklinik Mann in Kassel

Prof. Noah ließ sich an nationalen und internationalen Kliniken zum Chirurgen ausbilden. Er ist nicht nur plastisch-ästhetischer Chirurg, sondern führt auch die Zusatzbezeichnung „Handchirurgie“. Seit 2008 ist er außerplanmäßiger Professor in Aachen und von 2014 bis 2016 Präsident der Vereinigung der Ästhetischen Chirurgen Deutschlands und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Außerdem leitet er die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel und die Noahklink Mann.