Was ist ein Minilift?

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Minilift als schnelle Alternative zum großen Facelifting

Ein Minilift ist ein verhältnismäßig kleiner Eingriff, um die Gesichtshaut zu straffen. Die Heilung erfolgt entsprechend schnell. Es muss nicht immer der große Eingriff sein. Manchmal sind es kleine Veränderungen, die im Gesicht stören, weil sie zeigen, dass die Jahre nicht spurlos vergangen sind. Vor allem das Gewebe unter den Augen und an den Wangen beginnt sich schon früh zu verändern, und das gibt dem Gesicht ein undankbar müdes Aussehen. Cremes und sanfte Massagen bringen irgendwann gegen schlaffes Bindegewebe keine ausreichenden Erfolge mehr, ebensowenig wie eine gesunde Lebensweise und ausreichend Schlaf. Ab einem gewissen Punkt kann nur noch der Chirurg das jugendliche Aussehen wiederherstellen. Das gilt vor allem für Frauen ab dem 40. Lebensjahr. Oftmals reicht ein Minilift dazu aus.

Welche Gesichtspartien eignen sich für ein Minilifting?

Das Minilifting eignet sich für verschiedene Problemzonen des Gesichts. Ein Beispiel dafür ist das Doppelkinn. Aber auch tiefe Falten können mit einem solchen kleinen Eingriff erfolgreich behandelt werden. Ein weiteres Behandlungsfeld sind hängende Wangen. Grund für diese Veränderungen sind nicht etwa Fehler bei der Hautpflege, sondern die unvermeidbaren Alterungsprozesse der Haut. Allerdings eignet sich das Minilifting nur für erste Veränderungen und nicht für umfangreiche Korrekturen.

Was passiert bei einem Minilift?

Ein Minilifting wird auch als kleines Facelifting bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen chirurgischen Eingriff, der ambulant durchgeführt wird. Die Operation erfolgt unter lokaler Betäubung und ist für gewöhnlich nach spätestens 1,5 Stunden beendet. Die Gesichtspartie wird gestrafft, indem kleine Schnitte am Ohr gesetzt werden und etwas überschüssige Haut entfernt wird. Der feine Schnitt wird dann vernäht. Der Arzt kann bei der Operation auch das Unterhautfettgewebe straffen, so bleibt der Erfolg noch lange sichtbar. Außerdem wird bei dieser Vorgehensweise die sichtbare Haut nicht zu sehr unter Spannung gebracht. Das hat den Effekt, dass zwar die Haut straffer ist, aber kaum der Eindruck eines vorangegangenen operativen Eingriffs entsteht. Ein sogenannter Maskeneffekt ist normalerweise nicht zu befürchten, wenn der Eingriff durch einen seriösen plastischen Chirurgen erfolgt. Die Narben sind klein und kaum sichtbar, auch weil sie an unauffälligen Stellen gesetzt werden.

Ein Minilift kann mit weiteren Behandlungen kombiniert werden wie mit Laserverfahren oder der Unterspritzung der Haut mit Füllsubstanzen (Fillern).

Das ist nach dem Minilifting zu beachten

Der Patient erhält im Anschluss an den Eingriff einen speziellen Kopfverband, der gleichmäßigen Druck auf die behandelte Region ausübt, Schwellungen reduziert und die Wundheilung fördert. Dieser Verband kann nach einem Tag entfernt werden. Auf den Nähten sorgen sterile Pflaster für den guten Verlauf der Heilung. Nach etwa 10 Tagen können die Fäden gezogen werden. Schmerzen sind damit nicht verbunden. Auch wenn das Minilifting ein relativ kleiner Eingriff ist, ist in den ersten zwei Wochen auf Sport und körperliche Anstrengung zu verzichten.



C. Schiller Carola Schiller
Gesundheitsredakteurin

aktualisiert am 26.04.2018
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11 Fragen zu Facelift
Plastischer Chirurg für Facelift
Portrait Dr. med. Kathrin A. Cierpka, Praxis für Ästhetische Chirurgie, Basel, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Europäischer Facharzttitel: , , European Board of Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery, , , Fachärztin für Handchirurgie Dr. K. Cierpka
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Europäischer Facharzttitel: , , European Board of Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery, , , Fachärztin für Handchirurgie
in 4051 Basel
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